Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen und Lieferbedingungen SNR Schouten & Nelissen Recovery B.V. oder Schouten & Nelissen B.V.

Die unten aufgeführten Lieferbedingungen gelten in vollem Umfang für Verträge mit SNR Schouten & Nelissen Recovery B.V. oder Schouten & Nelissen B.V.

Artikel 1: Definition der Begriffe

In diesen Bedingungen haben die folgenden großgeschriebenen Begriffe die folgende Bedeutung:

Auftraggeber: die natürliche oder juristische Person, die mit dem Auftragnehmer über die Erteilung eines Auftrags zur Ausführung von Arbeiten verhandelt oder die dem Auftragnehmer auf andere Weise (ob über die Webseite des Auftragnehmers oder nicht) einen Auftrag zur Ausführung von Arbeiten erteilt hat.

Auftragnehmer: SNR Schouten & Nelissen Recovery B.V. oder Schouten & Nelissen B.V.

Auftrag: der vom Auftraggeber an den Auftragnehmer erteilte Auftrag zur Erbringung von Dienstleistungen für einzelne Teilnehmer und Teilnehmergruppen einer Organisation oder eines Auftraggebers, für die ein gesondertes Angebot erstellt wird und über die ein Vertrag zwischen den Parteien abgeschlossen wird.

Schulung/Kurs: Standard-Gruppenschulungen/-Kurse, Online-Lehrpfade, Treffen, Master-Kurse und -Module, Pre-Master- und Master-Klassen, wie sie im Kursleitfaden und auf der Webseite des Auftragnehmers angegeben sind, wo sich die Teilnehmer auf individueller Basis zu Schulungen/Kursen anmelden können.

Untersuchung: Untersuchung des Auftragnehmers für einzelne Teilnehmer und Teilnehmergruppen einer Organisation oder eines Auftraggebers, für die separat ein Angebot erstellt wird und über die ein Vertrag zwischen den Parteien abgeschlossen wird.

Persönliches Zielvereinbarungsgespräch: ein Gespräch (per Telefon) zwischen dem Auftragnehmer und einem potentiellen Teilnehmer an einer Schulung/einem Kurs, in dem die Lernziele einer Schulung/eines Kurses auf die Lernwünsche des Teilnehmers abgestimmt werden. Dieses Gespräch ist Teil der Schulung/des Kurses und eine Bedingung für die Teilnahme an dieser Schulung oder diesem Kurs.

Anfangsmoment der Schulung/des Kurses: das persönliche Zielvereinbarungsgespräch.
Anfangsmoment des Auftrags: die erste abrechenbare Ausführung des Auftrags.

Annullierung/Verschiebung: die Beendigung/Verschiebung des Einsatzes für eine Schulung/einen Kurs oder die Verschiebung des Anfangsmoments des Einsatzes.

Parteien: Auftraggeber und Auftragnehmer gemeinsam. Coaching: individuelle Beratung

Artikel 2: NRTO

Der Auftragnehmer ist Mitglied des NRTO (Niederländischer Rat für Ausbildung und Erziehung). Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen stehen im Einklang mit den Bedingungen und dem Verhaltenskodex des NRTO.

Artikel 3: Anwendbarkeit

3.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle mit dem Auftragnehmer abgeschlossenen Verträge. Die Anwendbarkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers, unter welchem Namen auch immer, wird hiermit ausdrücklich widersprochen.

3.2 Abweichungen von diesen Bedingungen sind nur dann bindend, wenn und soweit sie zwischen den Parteien schriftlich vereinbart werden.

3.3 Wenn diese Bedingungen auch in einer anderen Sprache als der niederländischen Sprache abgefasst sind, ist im Falle eines Widerspruchs die niederländische Fassung verbindlich.

Artikel 4: Zustandekommen des Vertrages

4.1 Schulung/Kurs

Der Vertrag zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber für die Teilnahme an einer Schulung/einem Kurs wird durch die gültige Unterzeichnung des Einschreibungs- oder Anmeldeformulars zu diesem Zweck durch den Auftraggeber oder durch die schriftliche Bestätigung, die der Auftragnehmer rechtsgültig unterzeichnet hat, oder durch die schriftliche Bestätigung der Anmeldung oder des Auftrags des Auftragnehmers an den Auftraggeber per Telefon oder per E-Mail geschlossen.

4.2 Abschluss

Der Vertrag zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber kommt durch die rechtsgültige Unterzeichnung des vom Auftragnehmer erstellten Angebots durch den Auftraggeber oder durch die rechtsgültig vom Auftraggeber unterzeichnete schriftliche Bestätigung oder durch die rechtsgültige, schriftliche Bestätigung der telefonischen Anmeldung oder des telefonischen Auftrags des Auftraggebers durch den Auftragnehmer zustande.

4.3 Unverbindlichkeit des Angebots

Alle Angebote und Offerten des Auftragnehmers sind erst dann bindend, wenn die Parteien einen Vertrag über dieses Angebot abgeschlossen haben.

Artikel 5: Erfüllung des Vertrages

5.1 Auftragnehmer ist berechtigt:

  1. das Schulungs- oder Kursprogramm in der Zwischenzeit zu ändern, und zwar aufgrund der

    Neuausrichtung der Prüfungsanforderungen durch externe Prüfungsstellen und/oder aus

    Gründen der Verbesserung der Qualität;

  2. die Planung der Schulung/des Kurses in Bezug auf Zeit und Ort zu ändern;

  3. im Falle unzureichender Anmeldungen eine Schulung/einen Kurs abzusagen oder neue

    Anmeldungen für eine bestehende Schulung/einen bestehenden Kurs nicht zu akzeptieren. Eingeschriebene Teilnehmer erhalten eine Benachrichtigung darüber, wonach ihre Verpflichtungen erlöschen und/oder bereits erfüllte Verpflichtungen zurückerstattet werden;

  4. die Gruppengröße in Ausnahmefällen um nicht mehr als 2 Teilnehmer zu erhöhen.

5.2 Soweit Angebote des Auftragnehmers teilweise auf Informationen beruhen, die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden, garantiert der Auftraggeber, dass er nach bestem Wissen alle wesentlichen Informationen für die Gestaltung und Durchführung der angebotenen Tätigkeiten zur Verfügung gestellt hat. Der Auftragnehmer wird die von ihm zu erbringenden Leistungen nach bestem Wissen und Können und in Übereinstimmung unter Beibehaltung von hohen Standards erbringen. Wenn sich bei der Ausführung herausstellt, dass es Umstände gibt, die eine modifizierte Vorgehensweise erfordern, wird der Auftragnehmer in Absprache mit dem Auftraggeber - oder umgekehrt - versuchen, den ursprünglichen Auftrag anzupassen. Sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer sind verpflichtet, unverzüglich darauf aufmerksam zu machen und die Konsequenzen für den Auftrag und etwaige (Extra-)Kosten zu besprechen und schriftlich festzuhalten.

5.3 Die Vertragspartei haftet nicht für Schäden, gleich welcher Art, die dadurch entstehen, dass sich die Vertragspartei auf unrichtige und/oder unvollständige Informationen verlässt, die von der Vertragspartei zur Verfügung gestellt wurden, es sei denn, es wäre für die Vertragspartei offensichtlich gewesen, dass diese Informationen unrichtig oder unvollständig waren.

5.4 Wenn vereinbart wurde, dass der Vertrag in Phasen ausgeführt wird, kann die Vertragspartei die Ausführung solcher Teile, die sich auf eine folgende Phase beziehen, aussetzen, bis die Vertragspartei die Ergebnisse der vorhergehenden Phase schriftlich genehmigt hat.

5.5 Dauer und Abschluss der Untersuchungsphase

  1. Untersuchungsangebote des Auftragnehmers sind untrennbar mit der Struktur der im Projektvorschlag (des Auftragnehmers) beschriebenen Aktivitäten verbunden. Änderungen der Struktur, einschließlich derjenigen, die die Größe, die Phaseneinteilung des Projekts, die Methode, die Analyse und die Berichterstattung betreffen, die in Absprache mit dem Auftraggeber vorgenommen werden, können zu einer Änderung der geschuldeten Kosten führen.

  2. Wenn sich aufgrund von Tatsachen oder Umständen, die im Einflussbereich des Auftraggebers liegen, eine zwischenzeitliche Änderung der Durchführung der Untersuchung ergibt, ist der Auftragnehmer berechtigt, Änderungen an der beschriebenen Struktur für die Untersuchung vorzunehmen, wenn dies für die Qualität der Dienstleistung erforderlich ist. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die damit verbundenen (Extra-)Kosten an den Auftraggeber weiterzugeben.

  3. Der Auftragnehmer kann im Voraus nur eine Angabe darüber machen, wie lange die Fertigstellungszeit für die Durchführung eines Projekts sein wird. Ein vereinbarter Zeitraum oder Endtermin der Aktivitäten und der Berichterstattung ist daher nicht als Endtermin gedacht, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

  4. Wenn und soweit es für die ordnungsgemäße Ausführung des Vertrags erforderlich ist, ist die Vertragspartei berechtigt, bestimmte Arbeiten von Dritten ausführen zu lassen.

  5. Ein Untersuchungsvertrag wird immer für eine Mindestdauer und/oder für eine Mindestanzahl von (Wiederholungs-)Messungen abgeschlossen. Sofern nicht anders vereinbart, kann ein solcher Vertrag nicht vorzeitig beendet werden. Wenn mehrere (Wiederholungs-)Messungen vereinbart werden, ohne dass ein fester Zeitraum vereinbart wurde, innerhalb dessen sie stattfinden sollen, gilt eine maximale Frist von 24 Monaten, innerhalb der in jedem Fall eine (Wiederholungs-)Messung hätte begonnen werden müssen.

  6. Wenn innerhalb des maximalen Zeitraums der Untersuchung die (Wiederholungs-)Messung vom Auftragnehmer nicht begonnen wurde, obwohl der Auftraggeber dem Auftragnehmer die Gelegenheit dazu gegeben hat, stellt der Auftragnehmer dem Auftraggeber den Satz für die (Wiederholungs-)Messung in Rechnung. Der Preis für eine nicht durchgeführte Wiederholungsmessung entspricht, sofern nicht anders vereinbart, dem Preis der letzten (Wiederholungs-)Messung, die in Rechnung gestellt wurde.

  7. Wenn es noch ausstehende (Wiederholungs-)Messungen gibt, gilt das Rechnungsdatum der letzten (Wiederholungs-)Messung auch als Beginn eines neuen Zeitraums im Sinne von 5.3e.

Artikel 6: Kündigung/Annullierung oder Verschiebung

6.1 Fernabsatz
Wenn der Auftragnehmer ein Verbraucher ist, hat der Auftragnehmer eine Bedenkzeit von 14 Kalendertagen. Innerhalb dieser Frist kann der Auftragnehmer den Vertrag ohne Vertragsstrafe und ohne Angabe von Gründen kündigen. Im Falle des Fernabsatzes einer Schulung/eines Kurses beginnt die Bedenkzeit an dem Tag, an dem sich der Verbraucher für die Schulung angemeldet hat.

6.2 Schulung/Kurs durch den Auftraggeber

  1. Die Vertragspartei für eine Schulung ist berechtigt, die Teilnahme an oder die Anweisung zur Schulung schriftlich zu stornieren. Als Stornierungsdatum gilt das Datum des Poststempels, E-Mail- oder Faxdatums.

  2. Im Falle einer Stornierung der Teilnahme an einer Schulung weniger als zwei Wochen vor deren Beginn werden die vollen Schulungskosten in Rechnung gestellt. Im Falle einer Stornierung der Teilnahme an einer Schulung > als zwei Wochen vor Beginn werden 50 % der Schulungskosten in Rechnung gestellt. In beiden Fällen werden die Literaturkosten in voller Höhe in Rechnung gestellt.

  3. Eine Überweisung mehr als zwei Wochen vor Schulungsbeginn ist einmalig kostenlos. Danach werden 100 % der Kosten in Rechnung gestellt.

  4. Für den Fall, dass die Überweisung weniger als zwei Wochen vor Beginn stattfindet, werden 50 % der gesamten Schulungskosten in Rechnung gestellt. Danach werden 100 % der Kosten in Rechnung gestellt.

  5. Es ist möglich, einen Teilnehmer an der vorgegebenen Schulung zu ersetzen, sofern das persönliche objektive Gespräch noch vor Beginn des ersten Schulungsblocks stattfinden kann. Ein Betrag von 175 € an Verwaltungskosten wird in Rechnung gestellt.

  6. Im Falle einer Schulung, die ein persönliches objektives Gespräch beinhaltet, kann dieses Gespräch nur verschoben werden, wenn das neue Gespräch vor Beginn des ersten Schulungsblocks stattfinden kann.

  7. Stellt die Vertragspartei oder der von ihr benannte Teilnehmer bei Beginn oder nach Beginn der Schulung die Teilnahme ein oder nimmt sie nicht oder nicht mehr an der Schulung teil, so hat die Vertragspartei keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Übertragung auf eine andere Schulung.

6.3 Auftrag und/oder Untersuchung durch den Auftraggeber

  1. Der Auftraggeber für einen Auftrag ist berechtigt, den Auftrag schriftlich zu stornieren. Als Stornierungsdatum gilt das Datum des Poststempels, des E-Mail- oder Faxdatums.

  2. Nach Vertragsabschluss ist eine kostenlose Stornierung nicht mehr möglich. Im Falle einer Stornierung vor Ablauf der Stornierungsfrist werden 10 % des Auftragsbetrages (maximal 200,00 € exkl. MwSt. pro Leistungstag) für Verwaltungskosten berechnet.

  3. Der Auftraggeber kann Termine bis zu 8 Wochen vor Auftragsbeginn stornieren oder ändern. In diesem Fall werden nur die in Artikel 6.3b genannten Verwaltungskosten in Rechnung gestellt.

  4. Im Falle einer Stornierung oder Änderung zwischen 8 und 4 Wochen vor Beginn des Auftrags ist der Auftraggeber verpflichtet, 50 % des vereinbarten Auftragsbetrags zu zahlen.

  5. Im Falle einer Stornierung oder Änderung bis zu 2 Wochen vor Beginn des Auftrags ist der Auftraggeber verpflichtet, 75 % des vereinbarten Auftragsbetrags zu zahlen.

  6. Im Falle einer Stornierung oder Änderung weniger als 2 Wochen vor Beginn des Auftrags sind 100 % des vereinbarten Auftragsbetrags zu zahlen.

  7. Im Falle einer Stornierung oder Änderung zwischen 4 Arbeitstagen und 2 Arbeitstagen vor der Sitzung ist der Auftraggeber verpflichtet, 50 % des vereinbarten Auftragsbetrags zu zahlen.

  8. Im Falle einer Stornierung oder Änderung weniger als 2 Werktage vor der Sitzung ist der Auftraggeber verpflichtet, 100 % des vereinbarten Auftragsbetrags zu zahlen.

i. Die Stornierungskosten sind sofort fällig und zahlbar.

Artikel 6.4 Coaching

  1. Der Auftraggeber oder der vom Auftraggeber benannte Teilnehmer kann das Coaching bis 4 Werktage vor Beginn des Coachings kostenfrei stornieren.

  2. Bei Stornierung oder Änderungen zwischen 4 und 2 Arbeitstagen vor Beginn des Coachings werden 50 % des angegebenen Betrags in Rechnung gestellt.

  3. Im Falle einer Stornierung oder Änderung weniger als 2 Arbeitstage vor Beginn des Coachings werden 100 % des angegebenen Betrags in Rechnung gestellt.

Artikel 7: Stornierung oder Änderung durch den Auftragnehmer

Der Auftragnehmer ist berechtigt, ohne Angabe von Gründen die Schulung/den Kurs oder den Auftrag zu stornieren oder die Teilnahme eines vom Auftraggeber benannten Auftraggebern oder (Ersatz-)Teilnehmers zu verweigern, wobei der Auftraggeber in diesen Fällen Anspruch auf Rückzahlung des gesamten vom Auftraggeber an den Auftragnehmer gezahlten Betrags hat.

Artikel 8: Preise

Die Preise sind unverbindlich, es sei denn, sie sind in einem schriftlichen Vertrag im Sinne von Artikel 3 enthalten. Die aktuellsten Preise finden Sie auf der Webseite www.sn.nl.

Artikel 9: Bezahlung für Schulung/Kurs, Aufgaben und Untersuchung

9.1. Der Auftragnehmer wird die vom Auftraggeber zu zahlenden Gebühren mittels einer Rechnung in Rechnung stellen. Der Auftraggeber muss die geschuldeten Gebühren innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum, jedoch spätestens 1 Monat vor Beginn der Schulung/des Kurses oder des Auftrags in der vom Auftragnehmer angegebenen Weise bezahlen, ohne dass der Auftraggeber eine Aussetzung oder Verrechnung wegen eines (angeblichen) Fehlers bei der Ausführung des vom Auftragnehmer angenommenen Auftrags, auf den sich die Rechnung bezieht, geltend machen kann, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Bei Sonderaktionen, wie z.B. Last-Minute-Angeboten, muss die geschuldete Gebühr vor Beginn der Schulung/des Kurses bezahlt werden.

9.2. Im Falle der Teilnahme an einem Master-Modul berechnet der Auftragnehmer den vom Auftraggeber zu zahlenden Kurspreis in 1 Rate mittels einer Rechnung. Der Auftraggeber muss die Rechnung einen Monat vor Beginn des Kurses, jedoch spätestens zehn Tage nach Rechnungsstellung in der vom Auftragnehmer angegebenen Weise begleichen, ohne dass der Auftraggeber eine Aussetzung oder Verrechnung wegen eines (angeblichen) Fehlers bei der Ausführung des vom Auftragnehmer angenommenen Auftrags, auf den sich die Rechnung bezieht, geltend machen kann, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

9.3. Die Reise- und Pauschal-/Unterbringungskosten sowie empfohlene Literatur im Zusammenhang mit der Teilnahme an einer Schulung/einem Kurs oder einem Einsatz sind nicht im Kurspreis enthalten, es sei denn, es wurde ausdrücklich und schriftlich etwas anderes vereinbart.

9.4. Wenn der Auftraggeber die vom Auftragnehmer gesendete(n) Rechnung(en) nicht innerhalb der vereinbarten Frist bezahlt, befindet er sich de jure in Verzug. Ab dem Fälligkeitsdatum ist der Auftragnehmer stets berechtigt, die gesetzlichen Zinsen und die tatsächlich angefallenen Inkassokosten gemäß dem Bericht Voor Werk II in Rechnung zu stellen, unbeschadet des Rechts des Auftragnehmers auf Zahlung anderer vom Auftraggeber zu zahlender Schäden.

9.5. Wenn der Auftraggeber aufgrund verspäteter und/oder unvollständiger Zahlung in Verzug ist, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Ausführung des Auftrags sofort auszusetzen, einschließlich des Rechts, die Teilnahme an der Schulung/dem Kurs zu verweigern.

Artikel 10: Aussetzung und Auflösung

Beide Parteien können den Vertrag jederzeit schriftlich kündigen. In diesem Fall müssen die Parteien eine angemessene Kündigungsfrist einhalten.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Teilnahme des Auftraggebers oder eines vom Auftraggeber benannten Teilnehmers an einem Kurs oder (auftraggeberspezifischen) Auftrag abzulehnen oder die Ausführung des Auftrags auszusetzen, wenn der Auftraggeber seiner Zahlungsverpflichtung nicht rechtzeitig nachgekommen ist, unbeschadet der Bestimmungen des Artikels 13.

Artikel 11: Urheberrecht

11.1 Modelle, Techniken, Instrumente, einschließlich Software, die für die Durchführung der Arbeit verwendet werden und im Ergebnis enthalten sind, sind und bleiben Eigentum des Auftragnehmers. Die Veröffentlichung darf erst nach Einholung der Genehmigung des Auftragnehmers erfolgen. Der Auftraggeber ist berechtigt, mehrere Kopien für den Gebrauch in seiner eigenen Organisation anzufertigen, soweit dies im Rahmen der Zielsetzung des Auftrags angemessen ist. Das Urheberrecht an den vom Auftragnehmer veröffentlichten Broschüren, Projektmaterialien sowie Schulungs- und Kursmaterialien liegt beim Auftragnehmer, es sei denn, auf dem Objekt selbst ist ein anderer Urheberrechtsinhaber für das Werk angegeben.

11.2 Sofern nicht anders schriftlich vereinbart, liegt das Urheberrecht an allem, was sich aus der Tätigkeit des Auftragnehmers ergibt, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Vorschläge, Berichte, Statistiken, Untersuchungen, Datenbanken und andere Aufzeichnungen und generierte Daten, ausschließlich beim Auftragnehmer. Der Auftragnehmer hat auch das Recht, soweit keine vertraulichen Informationen an Dritte weitergegeben werden, Kenntnisse, die durch die Durchführung von Tätigkeiten vermehrt werden, für andere Zwecke zu nutzen.

Artikel 12: Übernahme von Personal

Während ihrer Beschäftigungszeit und für zwei Jahre nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sind die Mitarbeiter des Auftragnehmers an ein Wettbewerbsverbot gebunden, was bedeutet, dass sie keine Tätigkeiten für Kontakte des Auftragnehmers ausüben dürfen. Auf dieser Grundlage steht es dem Auftraggeber während des oben genannten Zeitraums nicht frei, ungeachtet vorheriger schriftlicher Genehmigung des Auftragnehmers (ehemalige) Mitarbeiter des Auftragnehmers zu beschäftigen oder deren Dienste anderweitig in Anspruch zu nehmen, gleichgültig in welcher Rechtsform und gegen Entgelt oder unentgeltlich. Dies gilt auch dann, wenn der ehemalige Arbeitnehmer zwischenzeitlich bei einem Dritten angestellt war.

Artikel 13: Haftung

13.1 Der Auftragnehmer bemüht sich, die erteilten Aufträge nach bestem Wissen und Können und in Übereinstimmung mit den Bedingungen und dem Verhaltenskodex des NRTO (Niederländischer Rat für Ausbildung und Erziehung) auszuführen. Der Auftragnehmer garantiert somit die gute Qualität der Ausführung der Tätigkeiten.

13.2 Der Auftragnehmer übernimmt gegenüber dem Auftraggeber keine Haftung für Schäden, die nicht durch seine Haftpflichtversicherung gedeckt sind, und zwar in dem Umfang, in dem der Versicherer im Bedarfsfall zahlt.

13.3 In anderen als den in Absatz 2 genannten Fällen ist die Haftung auf den Betrag beschränkt, der für die schadenverursachende Leistung in Rechnung gestellt wird, oder, wenn es einen Vertrag über die Fortsetzung der Leistung

betrifft, bis zur Höhe der Rechnungen über einen Zeitraum von 6 (sechs) Monaten. In keinem Fall beläuft sich der Schaden auf mehr als 11.344,00 € exkl. Mehrwertsteuer.

13.4 Soweit sportliche und ähnliche Aktivitäten Teil des mit dem Auftragnehmer geschlossenen Vertrags sind, müssen die Teilnehmer an solchen Aktivitäten selbst beurteilen, ob ihr körperlicher Zustand und ihre Kondition eine verantwortungsvolle Teilnahme an solchen Aktivitäten erlaubt. Der Auftragnehmer schließt ausdrücklich jede Haftung für Schäden infolge der Teilnahme an solchen Aktivitäten aus, sowohl gegenüber dem Auftraggeber als auch gegenüber dem Teilnehmer. Die Bestimmungen des 2. und 3. Absatzes dieses Artikels gelten gleichermaßen.

13.5 Jegliche Haftung des Auftragnehmers für indirekte Schäden, einschließlich Folgeschäden, entgangenem Gewinn und Schäden durch Betriebsunterbrechung, ist ausdrücklich ausgeschlossen.

13.6 Der Auftragnehmer ist niemals haftbar für Schäden, welche die Folge sind von:

  1. jeglicher Verletzung des Auftraggebers oder des/der vom Auftraggeber benannten Teilnehmer(s) bei der Durchführung von

    Verpflichtungen, einschließlich der nicht ausreichenden Zusammenarbeit bei der Erfüllung

    des Vertrags;

  2. unrichtigen und/oder unvollständigen Informationen von und/oder Informationen, die zu spät vom

    Auftraggeber bereitgestellt worden sind. Der Auftraggeber garantiert die Richtigkeit und Vollständigkeit der wesentlichen Informationen

    zum Projekt.

  3. Der Auftragnehmer haftet nicht für mögliche Folgeschäden aus der Durchführung in der

    Organisation des Auftraggebers oder des Teilnehmers von Prüfungsprojekten, die von den Teilnehmern während des Kurses erstellt wurden, wie z.B. Aktionspläne, praktische Aufgaben und ähnliches.

Artikel 14: Verarbeitung personenbezogener Daten

14.1 Die Grundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten bildet die Ausführung des Vertrages mit dem Teilnehmer/Vertragspartner, wie er in diesen Allgemeinen Lieferbedingungen enthalten ist.

14.2 Der Zweck, zu dem wir personenbezogene Daten verarbeiten, steht im Zusammenhang mit den Dienstleistungen, die von Schouten & Nelissen B.V. und SNR Schouten & Nelissen Recovery B.V. erbracht werden, nämlich die Entwicklung, Aufrechterhaltung und Organisation von Schulung, Ausbildung, Beratung, Coaching und Forschung mit dem Ziel der Personen-, Team- und Organisationsentwicklung.

14.3 Alle personenbezogenen Daten, die im Rahmen des Vertrags mit dem Teilnehmer/Auftraggeber anfallen, werden vom Auftragnehmer streng vertraulich und in Übereinstimmung mit den geltenden Datenschutzgesetzen und -vorschriften behandelt.

14.4 Die Untersuchungsdaten, die der Auftragnehmer vom Auftraggeber erhält, können in anonymisierter Form für wissenschaftliche und andere Forschungstätigkeiten verwendet werden. Dies bedeutet, dass die Daten ohne Angabe der genauen Herkunft der Daten ohne ausdrückliche Zustimmung des Auftraggebers veröffentlicht werden können. Mit der Erteilung des Auftrages an den Auftragnehmer erteilt der Auftraggeber dem Auftragnehmer auch die Zustimmung, die beim Auftraggeber generierten Daten für den oben und in Absatz 3 beschriebenen Zweck zu verwenden.

14.5 Personenbezogene Daten werden in die auftraggeberspezifische Datenbank des Auftragnehmers eingegeben und dienen dazu, die Betroffenen über Schulungen und andere Produkte und Dienstleistungen des Auftragnehmers auf dem Laufenden zu halten. Die Daten können allen Labels von SNR Schouten & Nelissen Recovery B.V. und Schouten & Nelissen B.V. für den gleichen Zweck zur Verfügung gestellt werden, für den der Auftragnehmer die Daten verwendet.

Gibt der Teilnehmer an, dass er keine anderen Informationen als über seine eigene Schulung erhalten möchte, wird dieser Wunsch sofort respektiert und die Daten des Teilnehmers werden nicht mehr verwendet.

14.6 Inspektion, Korrektur und Entfernung
Der Auftraggeber hat das Recht, seine personenbezogenen Daten einzusehen, zu korrigieren oder entfernen zu lassen. Artikel 10 der Datenschutzrichtlinie erläutert, wie dieses Recht ausgeübt werden kann.

14.7 Die Verarbeitung personenbezogener Daten führt zu Informationen über die Nutzung der Ausbildungs- und Studiendienste und wird daher dazu verwendet, Informationen zu generieren, die nicht auf die betreffende Person zurückgeführt werden können, und zwar in Form von statistischen und anderen Übersichten für Management-, Politik- und Forschungszwecke.

14.8 Die vollständige Datenschutzrichtlinie ist zu finden unter: www.sn.nl

Artikel 15: Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte

15.1 Personenbezogene Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn:

  1. Dies geschieht mit der ausdrücklichen Zustimmung der betroffenen Person;

  2. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder die Information wird von der Staatsanwaltschaft

    und/oder der Polizei im Rahmen der Ermittlung und Verfolgung von Straftaten verlangt.

15.2 Der Auftragnehmer kann Dritte mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beauftragen. Der Auftragnehmer verpflichtet diese Dritte, in Übereinstimmung mit den Datenschutzbedingungen des Auftragnehmers zu handeln, die in einem Dokument gemäß Abschnitt 14 des Gesetzes über den Schutz personenbezogener Daten festgelegt wurden.

15.3 Personenbezogene Daten werden nicht an Dritte verkauft.

Artikel 16: Weiterleitung von Daten an Drittländer

Der Vertragsnehmer kann personenbezogene Daten speichern oder an Länder weiterleiten, die für die ordnungsgemäße Erfüllung des Vertrags mit dem Teilnehmer keine Garantien für ein angemessenes Schutzniveau gemäß Abschnitt 77 des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten bieten. Dabei wird der Auftragnehmer so weit wie möglich einen Mustervertrag gemäß Artikel 26, vierter Absatz der Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union verwenden oder er garantiert, dass eine der in Abschnitt 77 Absatz 1 des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten genannten Ausnahmebestimmungen eingehalten wird.

Artikel 17: Vertraulichkeit

Zusätzlich zu der Bestimmung von Artikel 14.3 sind beide Parteien verpflichtet, alle vertraulichen Informationen, die sie im Rahmen des Vertrags von der anderen Partei oder aus einer anderen Quelle erhalten haben, geheim zu halten. Informationen werden als vertraulich betrachtet, wenn sie von der anderen Partei als solche bezeichnet wurden oder wenn sich dies aus der Art der Informationen ergibt.

15.1 Personenbezogene Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn:

  1. Dies geschieht mit der ausdrücklichen Zustimmung der betroffenen Person;

  2. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder die Information wird von der Staatsanwaltschaft

    und/oder der Polizei im Rahmen der Ermittlung und Verfolgung von Straftaten verlangt.

15.2 Der Auftragnehmer kann Dritte mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beauftragen. Der Auftragnehmer verpflichtet diese Dritten, in Übereinstimmung mit den Datenschutzbedingungen des Auftragnehmers zu handeln, die in einem Dokument gemäß Abschnitt 14 des Gesetzes über den Schutz personenbezogener Daten festgelegt wurden.

15.3 Personenbezogene Daten werden nicht an Dritte verkauft.

Artikel 16: Weiterleitung von Daten an Drittländer

Der Vertragsnehmer kann personenbezogene Daten speichern oder an Länder weiterleiten, die für die ordnungsgemäße Erfüllung des Vertrags mit dem Teilnehmer keine Garantien für ein angemessenes Schutzniveau gemäß Abschnitt 77 des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten bieten. Dabei wird der Auftragnehmer so weit wie möglich einen Mustervertrag gemäß Artikel 26, vierter Absatz der Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union verwenden oder er garantiert, dass eine der in Abschnitt 77 Absatz 1 des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten genannten Ausnahmebestimmungen eingehalten wird.

Artikel 17: Vertraulichkeit

Zusätzlich zu der Bestimmung von Artikel 14.3 sind beide Parteien verpflichtet, alle vertraulichen Informationen, die sie im Rahmen des Vertrags von der anderen Partei oder aus einer anderen Quelle erhalten haben, geheim zu halten. Informationen werden als vertraulich betrachtet, wenn sie von der anderen Partei als solche bezeichnet wurden oder wenn sich dies aus der Art der Informationen ergibt.

Artikel 18: Besondere Bedingungen für Master-Kurse und -module

18.1 Für die Prüfung von Master-Kursen und -modulen gelten auch die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen (BBP), an die sich der Auftragnehmer hält. Dieses Reglement legt für den Kurs fest, welche Voraussetzungen der Teilnehmer erfüllt haben muss, um einen Anspruch auf das Diplom bzw. die Teilnahmebescheinigung zu haben.

18.2 Will ein Teilnehmer den Master-Kurs vorübergehend unterbrechen, ist dies möglich, sofern der Kurs vor Ablauf einer Prüfung (5 Jahre) und auf eigenes Risiko absolviert werden kann. Der Auftragnehmer kann nicht garantieren, dass neue Kurse begonnen haben oder beginnen werden, und er kann nicht garantieren, dass in den laufenden Gruppen noch Platz ist (maximale Teilnehmerzahl). Die Verwaltungskosten belaufen sich auf 350,00 € exkl. MwSt.

Artikel 19: Anwendbares Recht und zuständiges Gericht

Jeder Vertrag zwischen dem Auftragnehmer und einem Auftraggeber unterliegt dem niederländischen Recht. Streitigkeiten, die sich aus Verträgen ergeben, auf die diese Bedingungen anwendbar sind, werden vom zuständigen Gericht in Arnheim beigelegt.

EXTRA-LIEFERBEDINGUNGEN FÜR DAS ONLINE-ANGEBOT

Artikel 20: Allgemeines

20.1 Die betreffenden zusätzlichen Bedingungen gelten ausschließlich für Aufträge, die vom Auftragnehmer über die Lernplattform MijnSN.nl;

ausgeführt werden.

20.2 Die vorstehenden Lieferbedingungen der SNR Schouten & Nelissen Recovery B.V. bzw. Schouten & Nelissen B.V. oder Schouten & Nelissen B.V. gelten, sofern und soweit nicht später ausdrücklich davon abgewichen wird, in vollem Umfang auch für das Online-Angebot;

20.3 Die Anwendbarkeit der (zusätzlichen) Lieferbedingungen ergibt sich, unbeschadet anderer Optionen, in jedem Fall (auch) aus ihrer Annahme durch den (potentiellen) Auftraggeber, die (jedes Mal) durch Ankreuzen dieser Bedingungen erfolgen muss, bevor der (potentielle) Auftraggeber Zugriff auf die Online-Anwendung erhält.

Artikel 21: Definition der Begriffe

Für das Online-Angebot gelten zusätzlich zu den Bestimmungen von Artikel 1 folgende Bedingungen:

Lernplattform MijnSN.nl: die Internetanwendung des Auftragnehmers, über die ein Auftraggeber unter vom Auftragnehmer festgelegten Bedingungen (vorübergehenden) Zugang zum Online-Angebot des Auftragnehmers erhält, sofern ein entsprechender Vertrag zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer geschlossen wurde;

Persönliches Zielvereinbarungsgespräch: Der auf Initiative des Auftragnehmers ausgefüllte Fragebogen und das daraus resultierende Telefongespräch zwischen einem pot



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